Bausteine // Elements

(Please find the english version at the end of every paragraph)

1. Kihon-Rhythmus-Schulung // Kihon – rhythm exercises

Die Rhythmus-Schulung im Kihon spielt eine wichtige Rolle zur Erreichung der korrekten Spannungsverhältnisse. Kime bedeutet nicht lediglich Körperspannung, sondern das Zusammenspiel von Anspannung, Entspannung und Atmung zu beherrschen. Hierfür ist die Kihon-Rhythmus-Schulung vorgesehen. // The practice of rhythm in Kihon is an important factor to achieve the perfect balance between tension and speed. Kime is not the full body tension only. It is to handle the balance of tension, relief and breath. That is, what this elemet is about.

2. Kata-Emotion-Training // emotional-kata–training

Eine gute Kata zeichnet sich stets durch perfekte Techniken, Timing und Kime aus. Genauso wie ein gutes Gedicht perfekt gesprochene Verse mit variierendem Tempo, Pausen und veränderlicher Tonlage verbindet. Ein hervorragend rezitiertes Gedicht, bei welchem der Zuhörer mitgerissen wird und den Inhalt miterlebt, enthält zusätzlich Emotionen und Hingabe. // Perfect technics, timing and Kime are criterias for a very good Kata performance. Like a good poem, where perfect verse is combined with pace and different level of tone. The brilliant poem performance has in addition emotions and abandon to sweep the audience away and to witness the content.

Wir Karateka müssen die Bedeutung der Kata Techniken durch die persönliche Anwendbarkeit am Partner verstehen lernen. Wenn wir dann die Emotionen einer kämpferischen Auseinandersetzung und die damit verbundene Hingabe zur Vermeidung einer Niederlage hinzufügen, werden die Zuschauer von der Ausführung mitgerissen und erleben eine hervoragende Kata. // We need to learn the relevance of the Kata technics by testing the practicability with our training mate. The Kata will be brilliant, if we include the emotions of a fierce conflict and the linked addiction to avoid being defeated. The audience will be blasted away.

3. Kata-Bunkai-Effektiv

Wir betrachten die Kata grundsätzlich als „Formelsammlung der Karate-Techniken“. Deshalb nimmt das Effektiv-Bunkai bei uns eine zentrale Bedeutung im Training der Kata ein. Wenn diese am Partner funktionieren, können wir daraus unser persönliches Bunkai entwickeln. Die erlebten Anwendungsbeispiele können dann bei zukünftigen Kataübungen immer wieder abgerufen werden. // We do consider Kata as the book of tricks for Karatekas. For that reason the effective-bunkai is a central element for us. If the techniques are really practical in working with a training mate, we can develop our own whitness of bunkai and recall it at any time.

4. Technikvariation und Zielregions-Training // technic-variation and target-area-training

Hervorgehend aus „falschen Ehrgefühl“ nutzen wir Karateka häufig nur die Trefferzonen die im Sportkarate als wertbar angesehen werden. Dies führt dazu, dass aufgrund von automatisierten Konter- oder Angriffsmustern viele Angriffsziele nicht beachtet werden. Mit diesem Schwerpunkttraining soll der Horizont hinsichtlich der Vielfalt der Techniken und dem Know How der Atemi-Punkte erweitert werden. // Usually Karateka use only the target-area, they know from countable competition karate. But Karate is more. This element increases the awareness of the variety of karate technics and the know-how of the Atemi – points.

5. Kumite-Grundlagen-Training // Kumite basic Training

Im Bereich des Kumite-Grundlagen-Training werden die elementaren Eigenschaften für das Training mit der Partner herausgearbeitet und vertieft. Dies sind: // It is to train and deepen the basic attributes of the training with the training mates. Which are:

  • Ernsthaftigkeit // Graveness
  • Genauigkeit // Precision
  • Realitätsbezug // Application to reality
  • Aufmerksamkeit // Mindfulness
  • Härte // Rigor

6. Rensoku-Kumite-Formen // Renzoku-Kumite-Forms

Renzoku Kumite ist kontinuierliches Sparring. Es werden Technikabläufe mit dem Partner geübt, um das Verständnis für die einzelne Kata-Techniken zu schulen. Ohne diesem Verständnis werden Bewegungsabläufe zum starren leblosen Formenlauf. Renzoku-Kumite wird meisten von Fortgeschrittenen trainiert. // Renzoku-Kumite is continuous sparing. We train the technic flow with the training mate to understand the reason of each Kata technic and their application to reality within the Kata. The Karate combinations will be stiff and dead without this understanding. Renzoku-Kumite is training for advanced Karateka.

7. Happo-Kumite-Formen // Happo-Kumite-Forms

Das Happo-Kumite bildet die letzte Lernstufe vor der freien Selbstverteidigung gegen mehrere Gegner. Runde, fließende Bewegungen, spontane Richtungswechsel, Orientierungsfähigkeit; und das Verständnis für effektiven Kampf ergänzen die bisher erarbeiteten Fähigkeiten in dieser Trainings-Form. Im Happo-Kumite kämpft ein Verteidiger gegen mehrere Gegner. Meist sind es jeweils 4 Angreifer. Die Anzahl kann aber variiert werden. Neben den technischen Fertigkeiten muss Uke hier Zanshin beweisen und nach jeder erfolgten Kampfsituation sofort die Situation in seinem Umfeld prüfen und auf weitere Angriffe vorbereitet sein. // Happo-Kumite is the last training phase before open self-defense situations against more than one attacker. Usually it’s against 4 offenders, but can vary during the training session. The Uke has to apply Zanshin in addition to the technical mastery. He needs to be prepared for further attacks and has to observe the surrounding field after each conflict. Happo-Kumite includes fluid movements, spontaneous change of directions, the ability of fast new orientation and the grasp of an effective combat.

8. Hebel & Würfe im Karate // Takedowns within karate

Abseits des Wettkampfsports kann es für uns Karateka sinnig sein eine Kombination mit einem Hebel oder einem Wurf abzuschließen. // Under certain circumstances it could make sense for a karateka to finalize a combination with taking down the attacker.

Dieser Baustein soll aber nicht vorrangig dazu dienen Hebel oder Würfe tiefgehend zu analysieren oder im Detail zu schulen. Nein, vielmehr sollen anhand von eingängigen Kombinationen die Möglichkeiten erfahren werden die Verbindungen von Tritten und Schlägen mit Hebeln und Würfen ermöglichen. // This structural element isn’t about a deep analysis of techniques of pulls and throws or to teach them in detail, but to learn about the possibilities to end a combination of strikes and kicks with a takedown to dominate the attacker. We’ll show you this with catchy combinations to work out with a partner.

9. Pratzentrainings-Formen // Training with Sandbags and Paws 

Der Einsatz von Schlagpolster ist enorm wichtig für uns Karateka. Fast jeder kennt es – einmal gegen einen Widerstand schlagen oder treten und man stellt schnell fest wo die eigenen Verbesserungspunkte zu finden sind. // The usage of sandbags or paws is enormously important for us as karateka. Almost everyone knows about it – once hit the bag and you notice immediately where your room for improvement is.

Mit diesem Baustein zeigen wir verschiedene Möglichkeiten auf, wie Pratzen eingesetzt werden können. // With this practical-element we’re going to show you how to use this equipment accordingly. Several different trainings-directions and methods with a flexible or inflexible partner will grap your attention.

10. Fallschule für Karateka // Learning to fall down for karatekas

Im Rahmen des normalen Trainingsbetriebes findet die Fallschule häufig nicht den erforderlichen zeitlichen Raum. So sind wir Karateka im Bereich des Fallens entweder fremdgeschult oder wir lernen es meist nicht ganz korrekt. // In the course of regular training-sessions, there is unfortunately often not enough space for this content. So, either we as karateka are trained to fall down savely by another martial-art or presumably we’re not going to learn it properly.

Mit dieses Baustein möchten wir hier entgegenwirken und dafür sorgen, dass Ihr sicher „runter kommt“ ! // With this module we want to counter this fact and take care for our students to get down safely with the essential knowledge to stay healthy.

11. Bodenkampf // Groundfight

Für die meisten Karateka ist ein Kampf zu ende wenn ein Partner auf dem Boden angekommen ist. Da die Wirklichkeit dem nicht entspricht, haben wir mit diesem Baustein Lösungen im System die zeigen wie auf dem Boden gekämpft und gewonnen werden kann. Wir zeigen wie am schnellsten wieder die Situation durch aufstehen entspannt werden kann. In der Wirklichkeit enden viele Kampfhandlungen für einen Beteiligten auf dem Boden. Wir stellen uns drauf ein ! // For most of the karatekas a fight is over when the opponent is defeated on the ground. Because this is not reality, we have solutions in this element showing how to defend on the ground and get up rapidly in a safe way. In real life a lot of fights ends with both sides on the ground. We’re prepared for that !

12. Karate-SV (Selbstverteidigung) // Karate-Defense (Selfdefense)

Selbstverteidigung bedeutet für uns – akute Probleme zu lösen ! In einer Notsituation ist unter Beachtung der Regeln der Verhältnismäßigkeit alles erlaubt, was zur Abwendung der Gefahr erforderlich ist. Hierbei gilt es das bereits vorhandene Karate-Know-How zu nutzen und um weitere effektive Techniken zu erweitern. // Selfdefense means to have the right solutions to solve a present problem. In a defense-situation every necessary action is alouwed to protect you from danger. In this unlikely case, use your knowledge of karate-techniques and supply them with additional extended know-how you learned at our seminars.

Grundsatz: Erlaubt ist was funktioniert. // Maxim: Allouwed is what works


Selbstverteidigung ist nichts neues, was nur moderne Hybridsysteme die KRAV-MAGA und MMA unterrichten können. Nein ! Karate als eines der ältesten Kampfsysteme der Welt sollte als ein original und hooch effektive Methode zur Selbstverteidung wahrgenommen werden. // Selfdefense is not a new thing which only modern hybrid-systems like KRAV-MAGA or MMA are able to teach. No ! Karate, as one of the oldest martial-Arts should be considered as an original and highly effective method of defense.

Die Formelsammlung in allen Karate-Stile heist Kata. Wir als karatepraxis-trainer haben ins diese Formelsammlungen sehr genau angesehen und können Euch aus diesen Katas die effektivsten Möglichkeiten zur Selbstevrteidung zeigen. Karate its Selbstverteidigung hit Karate-SV. Probier es aus. // The book of tricks, in every karate-style, is called kata. We as karatepractikel-trainer have looked deeply and detailed into this books of tricks and are able to pull out all the stops to show you karate as a definite way of defending yourself. Karate is a defense-system with karate-defense. Check it out !

13. Die Waffe „Hand“ // Empty Hand – the weapon

Das „te“ im Karate do weist auf die Bedeutung der menschlichen Hand in unserer Kampfkunst hin. Wir zeigen die Vielfältigkeit und die Effektivität von Handtechniken beim stoßen, schlagen, greifen, schneiden und streifen. Die Kenntnisse aus diesem Modul fließen in die Kata- und Kumite-Module ein. // The word „te“ in the term Kara-te emphasizes the importance of the human hand in our martial-art. We’re going to show you the various opportunities and effectiveness of this weapon in striking, bouncing, cutting, lashing and grabping.Come and see it to gain experience.

14. Schwertkampf für Karateka // Swordplay for Karatekas

Die heutige Ausbildung im Shotokan beinhaltet den Einsatz von Waffen nicht mehr. Betrachtet man die Ausbildung zu Zeiten Funakoshi Gichin und Yoshitaka und analysiert die Shotokan-Übungsformen nicht nur nach dem Prinzip der „leeren Hand“, stellt man allerdings fest, dass alle Übungsformen auch mit Waffen durchgeführt werden können. Dies gilt für die Grundschule, alle Kumiteformen und alle Kata. // In these days a Shotokan-Karate education does no more include the usage of weapons like Sword for instance. With a look back to Funakoshi Gichin and Yoshitakas days and theyer karate-education we determine that every movement in Kata and Kihon and Kumiteforms are practical to do with weapons.

Aufbau und Lernprinzipien von Grundschule und Kumiteformen ähneln der Ausbildung in Schwertkampf- und anderen Waffenkünsten. // The learningstructure and –principals are similar to the education of swordplay and other weapon-martial-arts. 

Die nach unterschiedlichen Lernprinzipien aufgebauten Kata sind ebenfalls mit Waffen praktizierbar. Abhängig vom Typ der Kata können dies Bo, Hanbo oder Sai sein. In fast allen Shotokan Kata können jedoch Schwertformen verwendet werden. // The under diverse learningprincipals constructed katas are all practical with different weapons. Depending on the typ of the kata it can be such as Bo, Hanbo or Sai. In almost all Shotokan kata a sword can be applied.

Dieses Modul bietet die Möglichkeit, über Kumiteformen und Kata mit dem Schwert ein erweitertes Verständnis des Karate do zu erzielen und sein Bewegungsspektrum zu erweitern. // This module offers a lot of possibilities to gain wider comprehension of Karate in performing kumiteforms and Kata with a sword.

15. Prüfungsvorbereitungen für Kyu- und Dan-Prüfungen

Das karatepraxis Trainer-Team besteht aus 6 Prüfern mit der A-Lizenz im stiloffenen Karate: // Six of our trainers are holding the highest german, and internationally accepted license for Dan-Examinations up to the 5th Dan.

Sie sind // They are:

  • Ludwig Binder
  • Klaus Reichelt
  • Christian Wedewardt
  • Peter Simons
  • Alcis Szabo-Reiss

Es sind somit zahlreiche Möglichkeiten vorhanden um bei den Referenten des karatepraxis-Teams Prüfungen bis einschließlich 5. Dan abzulegen. // So, there are several different possibilities for you to plan your Dan-examination with karatepraxis.

Wir empfehlen bei Interesse an einer Prüfung im Vorfeld Kontakt mit dem jeweiligen Trainer aufzunehmen. // We do recommend to to get in touch with your trainer of choice in advance.

16. Stützpunkttraining // Basement-Trainings

Es ist grundsätzlich möglich als Gast kostenlos das Training in den karatepraxis Dojos zu besuchen und dadurch einen anderen Blick auf das Karate-Training zu bekommen. Das Stützpunkttraining eignet sich besonders für fortgeschrittene und Trainer. // We do always welcome guests at our karatepractical-Dojos to take part in our trainings. We do not charge any fee for that and look forward to meeting you. So, if you’re interested, don’t hesitate to contact us.

Aktuell nutzen u.a. folgende Dojos das Stützpunkttraining in Frechen, Neuss und Brühl :

  • Karate-Club-Bonn I 1970 e.V.
  • Verein für Kampfkünste Kall
  • Karate Dojo Yujo
  • Karate-Dojo Kaizen Lindlar
  • Karate-Dojo Dokan Brühl
  • Uni-Karate-Dojo Aachen
  • Karate-Dojo Montabauer
  • Karate-Dojo Frechen
  • Karate-Dojo Sakura Neuss
  • Karate-Dojo Dokan Brühl
  • Shotokan Ennepetal e.V.
  • PSV Mainz
  • BSC Oberhausen
  • Shotokan Karate Mömbris
  • Shobushinkai Bonn e.V.

Es ist auch möglich einen karatepraxis Trainer zu einem Dojo-Training zu Dir einzuladen. Hierzu stimmt Du einfach die Details mit dem Trainer Deiner Wahl ab. Wir freuen uns von Dir zu hören! // It is even possible to invite one of our trainers to your dojo for a so called “Dojo-Training”. Please get in touch with the trainer of your choice and  manage all the details directly with him.